Positive Psychologie

Vor knapp 20 Jahren hat sich das Forschungsinteresse in der Psychologie verlagert von der Frage „Was macht Menschen seelisch krank?“ hin zur Frage „Was hält Menschen seelisch gesund?“ Damit wurden plötzlich positive Emotionen unter die Lupe genommen, die davor als belanglos angesehen wurden.

Barbara Fredrickson, Professorin für Psychologie an der Universitiy of North Carolina, Chapel Hill, konnte in zahlreichen Experimenten und Studien nachweisen, dass wir unter dem Einfluss guter Gefühle wacher, aufmerksamer und als Folge davon auch klüger werden. Positive Gefühle begünstigen den Aufbau und die Pflege von sozialen Beziehungen und Bindungen, und unser Repertoire an sozialen und intellektuellen Problemlösungsfähigkeiten nimmt ständig zu. Gute Gefühle erhalten die körperliche Gesundheit, indem sie Stessreaktionen mildern und schneller abbauen.

Und – positive Gefühle können bewusst herbeigeführt werden, wie Fredrickson nachweisen konnte!

Wem es gelingt, dreimal häufiger positive als negative Gefühle zu erleben, der bewältigt auch Schicksalsschläge erfolgreich, so Fredricksons Forschungsresultate. Denn es geht nicht darum, negative Gefühle zu verleugnen oder zu vermeiden, aber nicht darin stecken zu bleiben. Laut Fredrickson kommt es auf die richtige Balance zwischen positiven und negativen Gefühlen an. Denn während negative Emotionen den Blickwinkel der Betroffenen im Hinblick auf mögliche Handlungsalternativen einschränken, leisten positive Emotionen genau das Gegenteil: Sie erweitern unseren Horizont und unser Bewusstsein und ermöglichen uns einen grösseren Denk- und Handlungsspielraum.

Nur die tägliche und wiederholte Konzentration auf das Positive in unserem Leben - wie immer es auch aussehen mag - bringen inneres Glück.

Gerne leite ich Sie an und begleite Sie auf dem Weg zu einer positiven Lebenseinstellung!